Ready or Not braucht keinen absurden Festplattenschlucker, aber auch keinen Platz, den man nebenbei einplant. Wer das Spiel installieren will, sollte nicht nur auf die nackte GB-Zahl schauen, sondern auch auf Update-Reserve, Entpacken und den Unterschied zwischen Store-Angabe und tatsächlichem Platzbedarf. Genau darum geht es hier: die aktuelle Speichergröße, die realistische Pufferplanung und die Frage, ob eine SSD Pflicht oder nur angenehm ist.
Die Speicherfrage bei Ready or Not lässt sich schnell einordnen
- Aktuell nennen die Store-Seiten für Ready or Not meist 60 GB freien Speicher.
- Auf der Entwicklerseite taucht teils noch 90 GB auf, was die unterschiedliche Datenbasis erklärt.
- Für eine entspannte Installation würde ich 100 bis 120 GB frei einplanen.
- Große Updates brauchen oft zusätzlichen Zwischenraum, nicht nur die reine Downloadgröße.
- Eine SSD ist nicht wegen der Größe zwingend, aber für Ladezeiten und Patchen klar die bessere Wahl.

Wie viel Speicher Ready or Not aktuell braucht
Die kurze, ehrliche Antwort: Für die Installation solltest du mindestens 60 GB freien Speicher einplanen. Diese Zahl steht aktuell auf den großen Store-Seiten, also dort, wo die meisten Spieler ihre Kaufentscheidung und Systemprüfung treffen. Gleichzeitig taucht auf der Entwicklerseite noch eine höhere Angabe von 90 GB auf, deshalb behandle ich 60 GB eher als Untergrenze und 90 GB als deutlich sicherere Orientierung.
Praktisch heißt das: Wenn dein Laufwerk fast voll ist, ist die nüchterne Store-Zahl allein nicht das ganze Bild. Für einen Taktik-Shooter mit regelmäßigen Patches lohnt sich ein kleiner Puffer fast immer mehr als das exakte Ausreizen der Minimalangabe. Im nächsten Schritt ist deshalb wichtiger, warum die Werte schwanken, als die eine Zahl blind zu glauben.
Warum die Angaben nicht überall gleich sind
Ich sehe bei PC-Spielen immer wieder denselben Effekt: Die angezeigte Speichergröße ist keine ewige Wahrheit, sondern eine Momentaufnahme. Je nach Plattform, Build und Aktualisierung kann dieselbe Datei im Store anders benannt sein als auf der Entwicklerseite oder in einem späteren Patch.
- Store-Seiten werden nicht immer gleichzeitig aktualisiert, wenn ein neues Build live geht.
- Komprimierte Downloads sind nicht identisch mit dem entpackten Platzbedarf auf der SSD.
- Große Updates überschreiben oft viele Dateien, sodass temporär mehr freier Speicher nötig ist als die reine Installationsgröße.
- Verschiedene Plattformen können unterschiedliche Metadaten anzeigen, auch wenn sie am Ende dieselbe Version ausliefern.
Genau deshalb würde ich bei Ready or Not nicht nur auf die Zahl schauen, sondern auf den Alltag nach der Installation: Updates, Ladezeiten und die Frage, wie voll deine Platte schon ist. Daraus ergibt sich die sinnvollere Planung für den Speicherbedarf.
Wie viel freien Speicher ich wirklich einplane
Wenn ich das Spiel heute auf einem typischen Gaming-PC einplane, rechne ich nicht mit 60 oder 90 GB auf Kante, sondern mit einer kleinen Reserve. Das verhindert Stress beim Installieren und macht spätere Patches deutlich entspannter.
| Szenario | Empfohlener freier Speicher | Meine Einschätzung |
|---|---|---|
| Nur Mindestinstallation | 60 bis 90 GB | Funktioniert, ist aber knapp und lässt kaum Luft für Updates. |
| Solide Alltagsplanung | 100 GB | Für viele Spieler der vernünftigste Mittelweg. |
| Entspannt mit Puffer | 120 GB | Mein Favorit, weil größere Patches nicht sofort zum Problem werden. |
| Viele große Spiele parallel | 150 GB oder mehr | Sinnvoll, wenn du häufig wechselst und ungern aufräumst. |
Diese Zahlen sind keine offizielle Pflicht, sondern eine praktische Planung, wie ich sie bei aktuellen PC-Spielen ansetzen würde. Wer nur die nackte Mindestgröße erfüllt, bekommt das Spiel oft zwar installiert, steht beim nächsten Update aber wieder vor derselben Platzfrage. Darum lohnt sich ein Blick auf das Laufwerk selbst.
SSD oder HDD für Ready or Not
Für Ready or Not ist die Speichergröße nur die halbe Wahrheit. Genauso relevant ist, auf welchem Laufwerk das Spiel landet. Eine SSD macht bei einem modernen Shooter nicht automatisch mehr Platz frei, aber sie macht das vorhandene Platzbudget deutlich angenehmer nutzbar.
| Laufwerk | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| SATA-SSD | Schnelle Ladezeiten, gute Alltagslösung | Etwas langsamer als NVMe, aber meist völlig ausreichend. |
| NVMe-SSD | Sehr schnelle Zugriffe und angenehmes Patchen | Bringt vor allem Komfort, nicht zwingend mehr Bildrate. |
| HDD | Viel Kapazität pro Euro | Längere Ladezeiten und zäher beim Entpacken von Updates. |
Ich würde Ready or Not klar auf eine SSD setzen, wenn die Wahl offen ist. Nicht, weil das Spiel ohne SSD unspielbar wäre, sondern weil gerade beim Starten, Laden von Maps und Einspielen größerer Updates der Unterschied spürbar ist. Eine 256-GB-SSD wird dabei schnell eng, eine 512-GB-SSD ist brauchbar, und mit 1 TB hast du den Stressfaktor in der Praxis fast vollständig aus dem Alltag entfernt. Daraus folgt direkt die Frage, wie man die Installation sauber vorbereitet.
So vermeidest du Platzprobleme beim Installieren
Ein paar Minuten Vorbereitung sparen oft mehr Nerven als jede spätere Fehlersuche. Ich gehe bei neuen Installationen immer dieselbe Reihenfolge durch, besonders wenn ein Spiel nicht gerade klein ist.
- Prüfe den freien Platz nicht nur auf der Zielplatte, sondern auch auf dem Laufwerk, auf dem der Launcher arbeitet.
- Lass mindestens 15 bis 20 Prozent deiner SSD unberührt, damit das System und der Speichercontroller nicht unnötig ausgebremst werden.
- Verschiebe selten genutzte Spiele oder große Mediendateien, bevor du Ready or Not installierst.
- Wenn möglich, installiere direkt auf eine zweite SSD, statt das Systemlaufwerk vollzustopfen.
- Halte bei großen Updates etwas Zusatzpuffer frei, damit Entpacken und Ersetzen von Dateien nicht an der Platzgrenze scheitern.
Der wichtigste Punkt ist dabei nicht die exakte Zahl im Store, sondern die Reserve. Wer eine Platte fast bis zum letzten Gigabyte füllt, erlebt bei aktuellen Spielen oft mehr Probleme als nötig. Genau deshalb ist die letzte Einordnung so wichtig.
Warum 100 bis 120 GB die entspanntere Wahl sind
Wenn ich alles zusammenziehe, lande ich bei einer klaren Empfehlung: 100 GB sind das Minimum mit Luft, 120 GB die angenehmere Praxiswahl. Damit deckst du die offizielle Installationsgröße ab, hast Puffer für temporäre Update-Dateien und musst nicht bei jedem größeren Patch erst ein anderes Spiel deinstallieren.
- 60 GB reichen als reine Untergrenze, aber nicht als wohlige Planung.
- 90 GB wirken realistischer, wenn man die abweichenden Angaben mitdenkt.
- 100 bis 120 GB sind die Werte, mit denen ich persönlich am liebsten plane.
Für Leser mit kleiner SSD ist das die eigentliche Entscheidungshilfe: Nicht nur, ob das Spiel gerade passt, sondern ob es im Alltag bequem bleibt. Wer Ready or Not langfristig installiert lassen will, fährt mit etwas Reserve deutlich besser als mit einer punktgenauen Minimalrechnung.